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Prepaid-Surfsticks

Jeder, der einen Laptop hat, will damit auch unterwegs im Internet surfen. Daher gibt es bei allen Mobilfunkanbietern Prepaid-Surfsticks, mit denen man ganz unkompliziert eine Internet-Verbindung aufbauen kann. Der Vorteil an diesen Prepaid-Surfsticks ist, dass man keinen Vertrag abschließen muss und zudem die volle Kostenkontrolle hat. Allerdings besitzen die meisten Prepaid-Surfsticks einen SIM-Lock, funktionieren also nicht mit SIM-Karten anderer Anbieter. Der oft verlockend niedrige Kaufpreis relativiert sich dann schnell, wenn man verhältnismäßig viel für das Surfen und Downloaden bezahlen muss.

Die bessere Alternative ist es daher, sich einen SIM-Lock-freien Surfstick zu kaufen und sich dazu eine SIM-Karte für das mobile Internet bei einem günstigen Prepaid-Anbieter zu besorgen. Bei der Wahl des Anbieters sollte man unbedingt darauf achten, dass man eine günstige Daten-Flatrate oder ein Datenpaket mit einem bestimmten Kontingent hinzubuchen kann. Ohne solche Tarifoptionen zahlt man jedes versurfte Megabyte einzeln, was das Prepaid-Guthaben in Windeseile schrumpfen lässt. Um den für sich günstigsten Prepaid-Tarif zu finden, sollte man sich aber zuerst Gedanken über sein benötigtes Datenvolumen machen. Bei einem Verbrauch von nur 1 GB pro Monat ist z.B. ein entsprechendes Datenpaket oft günstiger als eine Flatrate. Für die gelegentliche Nutzung eignen sich wiederum günstige Tages-Flatrates.

Ein Surfstick mit Prepaid-Karte bietet zwar einen guten Schutz vor hohen Kosten, dennoch kann man auch hier leicht mehr ausgeben, als man eigentlich geplant hatte. So ist z.B. bei den Datenpaketen zu beachten, dass die Verbindung nach Überschreitung des Kontingents nicht automatisch getrennt wird und man jedes darüber hinausgehende Megabyte extra bezahlen muss. Bei den Flatrates wiederum wird nach Überschreitung eines bestimmten Datenvolumens die Bandbreite gedrosselt. Wichtig ist auch zu wissen, dass die Nutzung des Surfsticks im Ausland zwar möglich, aber oft ein Vielfaches teurer ist als im Inland. Es empfiehlt sich also, sich die Tarifbedingungen des Anbieters genau durchzulesen, damit man sich hinterher nicht über ein leeres Prepaid-Konto ärgern muss.